Jacob Schopf

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Jacob gilt als ein herausragendes Talent. Er beeindruckte, als er sich 2016 in Minsk gegen die ältere Konkurrenz den Weltmeistertitel der Junioren (17 und 18 jährige Sportler) im Einer-Kajak über 1.000 Meter erkämpfte.  Als erster Kanute überhaupt konnte Jacob Schopf dann 2017 seinen Titel erfolgreich verteidigen. Im rumänischen Pitesti hatte sich der Berliner im Juli 2017 schon im Vor- und Zwischenlauf der Junioren-WM klar durchgesetzt. Und auch im abschließenden Finale kontrollierte er die starke Konkurrenz und konnte sich trotz kräftigen Gegenwinds kontinuierlich vom Feld absetzen und mit deutlichem Vorsprung gewinnen.

Doch nicht nur als Solist glänzt Jacob Schopf, auch in die Mannschaftsboote fügt er sich hervorragend ein. So paddelte der 18-Jährige nur einen Tag nach seinem Einzel-Coup mit seinen Mannschaftskameraden im Kajak-Vierer über 500m ebenfalls zu Gold. Angesichts der hohen Leistungsdichte im deutschen Kanu-Rennsport ist es umso beeindruckender, dass Jacob Schopf bereits jetzt den Anschluss an die arrivierten Athleten gefunden hat und in die Nationalmannschaft aufgenommen wurde. Bei der Weltmeisterschaft 2018 in Portugal holte Jacob beim ersten Einsatz im Vierer-Kajak über 1.000 Meter die Goldmedaille. Bei der WM 2019 in Szeged zweites Gold im Zweier-Kajak.

Nach dem Abitur „neben” dem Training für die WM  hat Jacob die Grundausbildung als Sportsoldat absolviert und studiert Sportwissenschaften und Geographie.

Geburtsdatum
08.06.1999

Wohnort
Berlin

Jetzige Tätigkeit
Student

Verein
Köpenicker KC

Heimtrainer
Eckehard Sahr

Sportliche Erfolge

Weltmeisterschaften  2 x Gold
Juniorenweltmeisterschaften 3 x Gold

Marcus Groß

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Marcus wird Bei der WM 2019 im 2er Kajak die nichtolympische 500 Meter-Strecke fahren. Nach Verletzungen und Krankheit will er überzeugen, um im Kader für die olympischen Spiele in Tokio dabeizusein. Er hat sich seit 2009 kontinuierlich mit verschiedenen Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften an die Weltspitze vorgearbeitet. 2013 folgte der endgültige Durchbruch: Mit dem Essener Max Rendschmidt gewann Marcus Groß im Zweier-Kajak über 500 und 1000 Meter bei den Europameisterschaften in Montemor-o-Velho zweimal Gold. Bei den darauf folgenden Weltmeisterschaften in Duisburg gewann Groß mit Rendschmidt über 1000 Meter die Goldmedaille. Gold bei den Europameisterschaften 2014 in Brandenburg. Gold bei den Europameisterschaften 2015 in Racice über 500 Meter und wurde zum dritten Mal in Folge über 1000 Meter Europameister. Bei den Weltmeisterschaften 2015 in Mailand gewannen die beiden Gold, ebenso bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro. Zudem gewann Groß am letzten Wettkampftag der Olympischen Spiele mit dem deutschen Vierer-Kajak zusammen mit Max Rendschmidt, Max Hoff und Tom Liebscher Gold auf der 1000-Meter-Distanz. Im selben Jahr wurde Groß bei den Europameisterschaften in Moskau im K2 über 1000 Meter zusammen mit Max Hoff zum achten Mal in seiner Karriere Europameister.

Für den Gewinn der olympischen Goldmedaillen wurde Marcus Groß am 1. November 2016 von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Silbernen Lorbeerblatt ausgezeichnet. Am 10. Dezember 2016 wurde er als Berliner Sportler des Jahres geehrt.

Marcus Groß wurde bei der Bundespolizei zum Polizeimeister ausgebildet und lebt mit Ehefrau Kathi, dreijährigem Sohn und einjähriger Tochter am Wasser in Berlin.

Geburtsdatum 
28.09.1989

Wohnort
Berlin

Jetzige Tätigkeit
Polizeimeister

Verein
GK90 Berlin-Grünau

Heimtrainer
Eckehardt Sahr

Sportliche Erfolge

Olympische Spiele 2x Gold
Weltmeisterschaften 2x Gold, 2x Bronze
Europameisterschaften 8x Gold, 1 x Silber, 1x Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 2x Gold, 1x Silber

Max Hoff

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„My daddy” nennt ihn Jacob Schopf, seitdem er zum 17 Jahre älteren Max in den 2er Kajak steigen darf. Der Diplombiologe fuhr anfangs Kajak im Wildwasser, holte 2006 WM-Gold und wechselte danach in den olympischen Kanurennsport. Schon 2008 wurde er im K1 über 1000 Meter Dritter der EM und nahm in dieser Disziplin an den Olympischen Spielen in Peking teil, wo er den fünften Platz erreichte. Bei der WM 2009 gewann er im K1 über 1000 Meter bereits die Goldmedaille, ebenso Gold bei der WM 2010, im Jahr darauf Gold über 5000 Meter und Gold über 1000 Meter im 4er Kajak. Bei den Olympischen Spielen 2012 in London erkämpfte er sich die Bronzemedaille über 1000 Meter im K1. 2013 bei der WM in Duisburg wieder die Goldmedaille.

Am letzten Wettkampftag der Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro gewann er im deutschen Vierer-Kajak mit Max Rendschmidt, Tom Liebscher und Marcus Groß  Gold auf der 1000-Meter-Distanz.

Die höchste staatliche Auszeichnung für sportliche Spitzenleistungen, das Silberne Lorbeerblatt, erhielt Max Hoff vom Bundespräsidenten 2012 und 2016.  2017 wurde er mit der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen geehrt.

Geburtsdatum 
12.09.1982

Wohnort
Essen

Jetzige Tätigkeit
Der Diplom-Biologe – und seit Dezember 2018 auch Diplomkaufmann – arbeitet in trainingsfreien Zeiten als Trainee bei einem Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln in verschiedenen Unternehmens- bereichen „um möglichst viel bis Herbst 2020 zu lernen”.

Verein
Kanusport Gemeinschaft Essen

Heimtrainer
Robert Berger, Stephan Stiefenhöfer

Bundestrainer
Stefan Ulm und Arndt Hanisch

Sportliche Erfolge

Kanurennsport
Olympische Spiele  1x Gold, 1x Bronze
Weltmeisterschaften 7 x Gold, 5 x Silber
Europameisterschaften 10 x Gold, 6 x Silber, 4 x Bronze
European Games 3 x Gold, 1x Bronze
Deutsche Meisterschaften 41 x Gold, 7 x Silber, 3 x Bronze

Wildwasserrennsport
Weltmeisterschaften 2 x Gold,  2 x Silber, 1x Bronze
Europameisterschaften 1 x Gold, 2 x Silber