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29.09.2019 Im Club der Besten

Die Berliner Abendschau berichtet über einen sportlichen Kurzurlaub von Jacob Schopf und Max Hoff im „Club der Besten” auf Fuerteventura. Ab dem 1. Oktober beginnen die „seriösen” Vorbereitungen für die olympischen Spiele in Tokio, die am 24. Juli beginnen werden.

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01.09.2019 Jacob schneller als „Daddy” Max

Auf dem Beetzsee in Brandenburg an der Havel trafen sich die Kanu-Asse nach der WM zur Deutschen Meisterschaft wieder. Diesmal ging es auch gegeneinander, aufgeteilt nach Booten der Landeskanuverbände. Dabei waren Jacob, Max und Marcus in allen möglichen  Kombinationen unterwegs: Im 4er Kajak wurde Max Hoff im Boot aus NRW Deutscher Meister, während sich Jacob Schopf und Marcus Groß mit dem dritten Platz vor den Potsdamern begnügen mussten. Auch über 1000 Meter holte sich Max im 4er die Meisterschaft. Im 2er Kajak über 1000 Meter wurden Marcus Groß und Jacob Schopf Deutsche Meister, während Max Hoff im NRW-Boot mit Marx Rendschmidt nach den Sachsen dritter wurde. Spannend die Rennen im Einer, As gegen As: Über 1000 Meter siegte im Vorlauf Max Hoff und Jacob wurde dritter. Im Endlauf setzte sich Jacob vor seinen „Daddy” Max und holte sich den zweiten Deutschen Titel. Sonntag Mittag konnte sich Max Hoff über die 5000 Meter, diesmal ohne Hindernisse, die deutsche Kanu-Krone aufsetzen.

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25.08.2019 5000-Meter Kajak-„Hindernis”-Rennen mit Silber für Hoff

Beim letzten und einem der spannendsten Rennen der der Kanu-Sprint-WM gingen 39 Boote an den Start. An der breiten Rampe zu den Bootshäusern lagen sie nebeneinander aufgereiht und von Assistenten am Heck gehalten. Doch die jungen Helfer hielten nicht fest genug, denn erst nach dem 6. Fehlstart ging das breite Feld auf die Reise. Max Hoff hielt sich auf den ersten 1000 Metern abseits von der Spitzengruppe, die vom ungarischen Boot angeführt wurde. Bei der ersten Wende schob sich Hoff in die Spitzengruppe vor und lag nach 6 Minuten auf dem dritten Platz. Nach der zweiten Wende ging Hoff kurz in Führung, eskortiert von den Booten aus Belgien und Weißrussland. Bei der dritten Wende betrug der Abstand des Spitzentrios zu den Verfolgern sechs bis sieben Bootslängen. In der 11. Minuten setzte sich Aleh Yourenia aus Weißrussland an die Spitze, Max Hoff fuhr quasi im Windschatten, nach der 5. Wende fiel das belgische Boot zurück. Das Spitzenduo überrundete in der 16. Minute das erste Boot. Das Bild blieb jetzt mehrere Minuten lang gleich. Yourenia führt und Hoff liegt direkt soweit hinter ihm, dass sein Paddel das Heck des Weißrussen gerade nicht berührt. Nach 19 Minuten und 20 Sekunden setzt Max Hoff zum Überholspurt an, was Yourenia bemerkt und die Bahn von Hoff kreuzt und dabei auch Hoffs Boot berührt. Max Hoff kommt dabei leicht aus dem Schlagrhythmus, muss einem weiteren überrundeten Boot ausweichen und fährt nach 19 Minuten und 57 Sekunden als Zweiter über die Ziellinie. Dritter wurde Fernando Pimenta aus Portugal.

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25.08.2019 Was machen die Weltmeister denn da?

Max Hoff ist bekannt für seine Selfies auf dem Siegerpodest. Egal, ob er Bronze, Silber oder Gold gewonnen hat: Ein Selfie mit den Co-Siegern wird gemacht. Heute um 13.59 Uhr allerdings staunten die Zuschauer auf der Tribüne nicht schlecht, „Was machen die Weltmeister denn da”, als Max und Jacob, die spanischen Silber- und die französischen Bronzemedaillen-Gewinner ihnen die Rücken zudrehten? Das Ergebnis präsentieren wir hier: Eine Perspektive, die sonst nur die Sieger zu sehen bekommen.

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25.08.2019 „Hoff and Schopf take Gold”

Das Finale im Zweier-Kajak über 1000 Meter war ein eindeutiger Start-Ziel-Sieg. Schon nach 500 Metern lagen Max Hoff und Jacob Schopf eine halbe Bootslänge vor den Verfolgern aus Australien und Spanien. Danach zogen die Kanu-Asse das Tempo noch etwas an, bis die Distanz zu den Verfolgern auf eine Bootslänge gewachsen war. Bei den Verfolgern holten die Franzosen auf, die Bronze gewannen. Silber für Spanien, „Hoff and Schopf take Gold”, konstatierten die Kommentatorinnen der ICF-Übertragung, die später feststellten, dass offensichtlich niemand sonst eine Antwort auf die Stärke der Kanu-Asse habe. Beim obligatorischen Interview an der Haupttribüne nach dem Ausstieg aus dem Boot freute sich Jacob über „my first big, big, big title”, und das obwohl er zum ersten Mal im K2 angetreten und doch erst 20 Jahre alt sei. Und Max bedankte sich bei Marcus Gross, „my good friend”, mit dem er die früheren Siege eingefahren hatte, der dann nach einer Krankheit Platz für Jacob machte. „And he is like my son”, der 17 Jahre Jüngere sei auf jeden Fall viel entspannter als er selbst. Gute Voraussetzungen für Tokio.

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24.08.2019 Hoff und Schopf gewinnen Semifinale

Mit schwarzen Mützen traten Max Hoff und Jacob Schopf zum Semifinale über 1000 Meter an und gingen vom Start weg in Führung. Nach 200 Metern holte das australische Boot auf und lag bei 500 Metern sogar kurz vorn. Bis 800 Meter schien das Rennen offen, auch das russische Boot holte auf. Dass bei hoher Schlagzahl Hoff und Schopf noch einen Gang zulegen konnten, überraschte Konkurrenten wie Zuschauer. Die Kanu-Asse zogen regelrecht davon und siegten mit einer Bootslänge Vorsprung vor den Booten aus Russland und Australien. Von den drei Semifinales war dieses Rennen das schnellste, was für den Ausgang des Finales am Sonntag um 12.00 Uhr hoffen lässt. Daumendrücker sind dabei auf https://www.canoeicf.com.

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24.08.2019 Marcus Gross und Martin Hiller holen Bronze

Bei Windstille und 32 Grad ging der Running Gag der Fehlstarts bei den Zweier-Kajaks über 500 Meter sogar ins Finale. Nach dem gelungenen Neustart lagen die neun Boote noch gleichauf. Nach hundert Metern setzte sich das weißrussische Boot auf Bahn 5 an die Spitze, gefolgt von Marcus Groß und Martin Hiller auf Bahn 7. Die im Semifinale erfolgreichen Ungarn lagen auf der halben Strecke auf Platz drei, fielen dann zurück, während das spanische Boot auf Bahn drei sich auf die zweite Position vorschob. Auch das serbische Boot holte auf, konnte aber die Kanu-Asse nicht mehr einholen, die als Dritte über die Ziellinie glitten.

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23.08.2019 Gross und Hiller gewinnen das Semifinale

Wieder gab es im K2 Wettbewerb über 500 Meter einen Fehlstart, unklar, wer ihn verursachte. WM-Neuling Martin Hiller schüttelte ungläubig den Kopf. Vom Start weg führte dann das deutsche Boot, baute den Vorsprung kontinuierlich aus und siegte um 12.30 Uhr überlegen mit über einer Bootslänge vor den Booten aus Italien und Frankreich. Jetzt beginnt das Daumendrücken für das Finale am 24.08. um 12.48 Uhr, live zu sehen auf https://www.canoeicf.com.

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23.08.2019 Hoff und Schopf im Vorlauf Dritte

Bei angenehmen 24 Grad, im sonst eher heißen Szeged, starteten am Freitagmorgen  Max Hoff und Jacob Schopf auf Bahn 5  gut in den Vorlauf im K2 über 1000 Meter. Vom Start weg schob sich das Italienische Boot auf Bahn 6 leicht vor. Dann kamen auch die Schweden auf Bahn 4 und die Argentinier auf Bahn 3 ins Rennen. Nach 500 Metern lagen Max und Jacob auf dem vierten Platz und die Argentinier an der Spitze. Ab 750 Meter legten die Kanu-Asse einen Gang zu, hatten bei 800 Meter das schwedische Boot hinter sich gelassen und schoben sich an die Italiener heran. So reichte es zum dritten Platz und die sichere Teilnahme im Semifinale am Samstag ab 15.30 Uhr, für Daumendrücker live zu verfolgen auf https://www.canoeicf.com.

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22.08.2019 Marcus Groß im Semifinale

Der erste Einsatz von Marcus Groß am Donnerstag um 12.32 Uhr im K2 mit Martin Hiller über 500 Meter begann mit einem Fehlstart, der vom tschechischem Boot auf der Nachbarbahn 4 verursacht wurde. Keine Minute später setzten sich Marcus Groß und Martin Hiller sofort an die Spitze des Feldes und konnten diese Position über die halbe Distanz behaupten. Nach 300 Metern aber zogen auf der Nachbarbahn 6 unter dem Jubel der Zuschauer die Ungarn Zsombor Noe und Gabor Bogar am deutschen Boot vorbei. Im Ziel führten die Ungarn eine knappe halbe Bootslänge. Das Semifinale findet Freitag ab 12.20 Uhr statt und wird, wie alle Rennen, live auf https://www.canoeicf.com übertragen.

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18.08.2019 Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

Zwei Wochen anstrengender Vorbereitungen im Duisburger Bundesleistungszentrum für die WM in Szeged sind absolviert. Die Boote sind verpackt. Montag, 19. August ist Reisetag. Max Hoff und Marcus Groß kennen sich in Szeged gut aus, „die Leute da sind Kanu-verrückt”, meint Max. Bei der WM 2011 sei es „rappelvoll” gewesen, „optimal für’s Wettkampf-Feeling”. Marcus wird über die 500 Meter mit dem jungen Potsdamer Martin Hiller antreten. „Der ist jetzt in der Position, in der ich früher bei den Kanu-Fanatikern Max Rendschmidt und Max Hoff im Boot saß.” - Jacob und Max sind guter Hoffnung, dass sie das Finale im Zweier-Kajak am Sonntagmittag erreichen werden. Danach wird Max Hoff beim letzten Rennen der WM am Sonntag im Einer-Kajak auch noch über die 5000 Meter starten. Das Feld der Konkurrenten dabei ist übersichtlich, daher gibt es nur ein Rennen. „Wir machen den Sport eben, weil wir da Bock drauf haben und ganz gut paddeln können”, sagt Max.

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03.08.2019 Bronze auf der Stadt-Spree

Aufregendes Wochenende für den von CMde auf dem Weg zur Tokio-Olympiade unterstützten Jacob Schopf: Am Freitag und Samstag ging es im Rahmen der „Finals 2019”, der Deutschen Meisterschaften in zehn Disziplinen, die zeitgleich in Berlin an zehn Standorten ausgetragen wurden, mit dem Einerkajak auf die Spree. „Da wollte ich schon immer mal paddeln”, sagte Jacob, „mitten in meiner Stadt”, wo das Wasser sonst der motorisierten Schifffahrt vorbehalten ist. Vor der sogenannten East-Side-Gallery aus künstlerisch bemalten Mauerresten waren Tribünen aufgebaut und eine nur 160 Meter lange Strecke abgesteckt worden. Für den Weltmeister im 4er Kajak über 1.000 Meter war es die Herausforderung schlechthin: „Viel Publikum, ein Medien-Hype, der den Kanu-Sport nach vorn bringt und diese kurze Strecke, die keine Zeit zum Taktieren lässt”. Schopf, der auf Mittelstrecken (500m und 1.000m) besonders stark ist, konnte auch bei diesem KO-Sprint-Wettbewerb glänzen. Er musste sich im Semifinale nur dem späteren Sieger, Ronny Rauhe, geschlagen geben. Am Ende war es ganz knapp: Den Sprint um Bronze gewann Jacob um wenige Tausendstel Sekunden gegen Max Lemke. Der hatte zwar den besseren Start gehabt, aber Jacob holte ihn mit einer unglaublichen Kraftanstrengung ein und siegte im Fotofinish. Direkt danach ging es „klimaneutral” mit dem Zug nach Duisburg zum Training der Nationalmannschaft für die Kanu-Weltmeisterschaften, die vom 21. bis 25. August  im ungarischen Szeged stattfinden.

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02.06.2019

Finaltag beim Weltcup in Duisburg. Schon um 10.00 Uhr sind es 30 Grad, ein stetiger Südwind kräuselt das Wasser. Vom Start weg liegen Max Hoff und Jacob Schopf vorn. Bei 500 Metern holen Fitzsimmons und Wood etwas auf, kommen auf eine halbe Bootslänge heran. Bei 750 Metern startet eine Ente quer über das Wasser und kollidiert fast mit dem führenden Boot. Ab 800 Metern schieben sich die Franzosen Cyrille Carre und Etienne Hubert kontinuierlich vom vierten auf den zweiten Platz vor und greifen auf den letzten hundert Metern das führende Boot direkt an. Beide Boote scheinen zugleich über die Ziellinie zu laufen. Einige Minuten ist nicht klar, wer das Rennen gewonnen hat. Mit einer hundertstel Sekunde wird schließlich das französische Boot im Ziel vorn gemessen. Hubert und Carre hatte kaum ein Beobachter auf dem Plan, zumal sie zum ersten Mal im Zweier über die 1.000 Meter antraten. Auch im Vorlauf hatten sie mit einem Angriff auf den letzten Metern gegen die Australier gesiegt.

Silber für Max Hoff und Jacob Schopf, Bronze für das zweite Boot des deutschen Kanuverbands mit Tobias Schultz und Felix Frank: Bei der Siegerehrung gruppierten sich die Medaillen-Gewinner zum Selfie. Jacob danach: „War knapp. Aber jetzt wissen wir wenigstens, woran wir arbeiten können.” Foto oben: Max Hoff, v.l.n.r.: Max Hoff, Cyrille Carre, Tobias Schulz, Etienne Hubert, Felix Frank und Jacob Schopf

Hier kann man das Rennen noch einmal auf YouTube ansehen (ab Minute 26): https://youtu.be/QA-HWfd0yWU

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01.06.2019

Der Vorlauf am Freitag wurde mit drei Bootslängen Vorsprung gewonnen. Beim Semifinale am Samstag betrug der Vorsprung auf die Australier Fitzsimmons und Wood eine Bootslänge. Das Wasser war an beiden Tagen fast spiegelglatt. Für den Finaltag sagt der Wetterbericht Hitze um die 30 Grad und Böen bis 40 km/h voraus. „Das wird wirklich interessant”, meint Jacob.

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29.05.2019

Der Überraschungserfolg des nach Erkrankung von Marcus Groß nur eine Woche zuvor ins Boot gesetzten Duos Max Hoff und Jacob Schopf hat die International Canoe Federation veranlasst, das neue Team sogleich auf ihrer Startseite im Web abzubilden. So gelten sie wohl auch in Duisburg als Favoriten im 2er Kajak über 1.000 Meter. „In Poznan war das andere deutsche Boot auch nicht gerade schlecht,” meint Jacob zur Favoritenrolle, „im deutschen Team könnte fast jeder einspringen”. Allerdings laufe es von Training zu Training besser mit Max Hoff, „ich stecke die ganze Aufmerksamkeit in unsere Abstimmung, und das gelingt immer besser.” Am Freitag, 31. Mai finden ab 18.15 Uhr die Vorläufe in Duisburg statt, am Sonntag kommt es um 11.57 Uhr zum Finale, das ab 11.30 Uhr live auf der Webseite von http://canoeicf.com übertragen wird. Wir drücken die Daumen.

Die Berliner Morgenpost berichtet heute ausführlich über das Training von Jacob: https://www.morgenpost.de/sport/article225481117/Bei-Jacob-Schopf-ist-alles-eine-Frage-der-Technik.html?__pwh=Hxk8MhScDR4z3AkG72zoPA%3D%3D

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27.05.2019

Jacob ist aus Poznan bereits in Duisburg angekommen, wo vom 31.5 bis 2.6. der zweite Canoe-Sprint-World Cup in der Reihe der internationalen Ereignisse vor der Weltmeisterschaft im August im ungarischen Szeged ausgetragen wird. „Eine schicke neue Unterkunft”, berichtet Jacob über das Bundes- und Landesleistungszentrum Kanurennsport, das 2018 eröffnet wurde. „Ich wohne im Zweibettzimmer mit Schreibtisch, Schrank und Fernseher, Hauptsache ist das Training“. 10 km Paddeln am Vormittag, Belastungstraining am Nachmittag und dann noch Laufen stehen auf dem Programm.

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26.05.2019

Beim Finale am Sonntag lagen Max und Jacob vom Start weg vorn und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Das Ziel erreichten sie mit 2,3 Sekunden Vorsprung vor dem zweiten Boot aus Deutschland mit Tobias-Pascal Schulz und Felix Frank. Mit 3 Minuten, 09.4 Sekunden war eine gehörige Leistungssteigerung erreicht worden. Im Auslauf war Max Hoff sichtbar außer Puste, während Jacob jubelte. Im anschließenden Interview zum Altersunterschied befragt, meinte Jacob: „Max könnte schon mein Vater sein. Aber daher kann er mir noch unheimlich viel zeigen, wie man besser wird.”

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24.05.2019

Am Freitag erste Weltcup-Teilnahme für Jacob: Und schon im Vorlauf siegten Max Hoff und Jacob Schopf mit knapp zwei Sekunden Vorsprung vor dem Boot aus der Ukraine in 3 Minuten,12.8 Sekunden und qualifizierten sich direkt für das Finale. „Ja, ich glaube, das haben wir gut gemacht, aber es gibt noch einige Dinge, die wir verbessern können,” meinte Jacob.

23.05.2019

Heute beginnt im polnischen Poznan der Sprint-Weltcup. Jacob steigt für den erkrankten Marcus in den Zweier-Kajak zu Marcus-Olympia-Gold-Partner Max Hoff. Alle sind gespannt, wie der 38 jährige Essener und der 19jährige Berliner in den Vorläufen über 1.000 Meter am Freitag, 24.5. um 16 Uhr abschneiden werden. Der Endlauf am Sonntag, 26.5. um 11.57 Uhr wird auf der Webseite des internationalen Kanu-Verbands ab 11.30 Uhr live übertragen https://www.canoeicf.com/canoe-sprint-world-cup/poznan-2019

28.04.2019

Als Jacob am Sonntag auch noch auf der 1.000 Meter-Distanz mit 3.30,148 Minuten siegte und mehr als zwei Sekunden vor dem Zweitplatzierten über die Ziellinie rauschte, hieß es beim Deutschen Kanu-Verband „Ein 19-jähriger Berliner wirbelt im Kajak-Einer die Herren Leistungsklasse auf”.

27.04.2019

Bei der 2. nationalen Kanurennsport-Qualifikation zeigte es Jacob „den alten Hasen”, wie Beobachter den Sieg über die 500 Meter-Distanz in 1.36,727 Minuten beschrieben. Olympia-Sieger Tom Liebscher brauchte fast eine Sekunde länger. Gratulation!

Frühling 2019

Am 6. und 7. März wurde in Duisburg bei der ersten Sichtung überprüft, wie Jacob auch den Winter gekommen war. Bei den Mittelstreckenpaddlern belegte er den 2. Platz. Für ihn überraschend sollte sich Jacob auch auf der 250-Meter-Sprintstrecke ausprobieren und fuhr überraschend als Zweiter durchs Ziel. „Allerdings war ich mit meiner Leistung auf den 1000 Metern nicht zufrieden”, da reichte es, bei einer hohen „Leistungsdichte” der Konkurrenz nur für die 4. Platz. Um die Qualifizierung für die A-Mannschaft Ende April sicher zu erreichen, hat Jacobs Heimtrainer Ekkehard Saar einstündige Ausdauer-Einheiten angesetzt, bei denen Jacob gegen einen Zweier-Kajak antreten muss.

Winter 2018/19

Seit dem Wintersemester ist Jacob an der Humboldt-Universität im Lehramtsstudium für Sport und Geographie eingeschrieben. Während Abitur-Freunde gern ein Jahr Pause machen, wollte Jacob „nicht stillstehen”. Seine Grundausbildung als Sport-Soldat bei der Bundeswehr hat er ebenfalls absolviert und macht jetzt „100 Prozent Dienst als Sportler”. Das Wintertraining fand auf den Atlantik-Lagunen in Florida statt, wo beim Paddeln auch schon Delphine und Seekühe gesichtet wurden. Im Januar folgte Ski-Langlauftraining in St. Moritz, „50 Kilometer in dreieinhalb Stunden”. Zwischendurch ging es zur Sportler-Gala der Deutschen Sporthilfe in Wiesbaden, dann wieder nach Florida, schließlich zwei Wochen Training in Sevilla. „Wie es aussieht, wird ‚Regelstudienzeit‘ für mich zunächst ein Fremdwort bleiben.”

27.08.2018

Bei Marcus Groß erscheint nachmittags die Dopingkontrolle zu Hause. „In Portugal wurde ich nicht kontrolliert, dann eben hier, ist doch egal.” Die Riesenlast des letzten Jahres falle jetzt von ihm ab. Die nächsten vier Wochen haben seine Frau und das neue  Kind zu bestimmen. Die Zeit zu Hause werde er mit Verwandten nutzen, um ihr Holzhaus mit neuer Farbe zu streichen, „und natürlich gehen wir paddeln”. Im Oktober ist dann wieder Trainingslager angesagt. Die nächste Herausforderung sind die Eurogames 2019 und im nächsten August die WM im ungarischen Szeged, „da geht es um die Quotenplätze für Tokio”.

27.08.2018

Nachmittags fliegt Jacob nach Berlin zurück, freut sich auf die Familie. Schon am nächsten Tag will er mit zwei besten Freunden für einige Tage nach Budapest, um als Zuschauer bei einem Red-Bull-Kanu-Event dabei zu sein. Es folgen sechs Wochen Grundausbildung in Hannover als Sportsoldat bei der Bundeswehr. Danach beginnt das Lehramtsstudium. Und dann kommt schon wieder das Trainingslager. Das Jahr ist schon wieder verplant.

26.08.2018

Direkt nach der Siegerehrung am 25.8. hat Jacob mit den Kameraden ein „bisschen gefeiert”. Die offizielle Party der Nationalmannschaft stieg am Sonntagabend. Es gab viel zu feiern: Die deutsche Nationalmannschaft führt im Medaillenspiegel mit 7 Mal Gold, 4 Mal Silber und 2 Mal Bronze.

25.08.2018

Nach der Siegerehrung und den letzten Rennen waren Marcus und Max gegen 20.00 Uhr ins Hotel gefahren. „In einer Tapas-Bar haben wir mit unseren Trainern und den Australiern, die den 4. Platz gemacht haben, etwas gegessen und auf die Weltmeisterschaft angestoßen. Ich mag die Australier sehr.” Die Nacht wurde sehr kurz. Um 03.30 Uhr nimmt Marcus den Shuttle zum Flughafen. Er will so schnell wie möglich wieder in Berlin sein: Seine Frau könnte jeden Tag das zweite Kind der jungen Familie Groß zur Welt bringen.

Siegerehrung K4 Men 1000 m

Race - K4 Men 1000 m

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25.08.2018

Gold auch für Jacob! Das Rennen der Vierer-Kajaks über 1.000 Meter war ungewöhnlich, vor allem, weil es keinen Vorlauf gab. Beim ersten Mal ging es gleich um's Ganze. Jacob Schopf auf Position 2 im deutschen Boot hatte versprochen alles zu bieten, was er könne.
Vom Start weg lag das deutsche Boot vorn. „Absolutely flying” staunte der Kommentator der Übertragung. Das sei eben das jüngste Boot auf dem Wasser, zwei gerade erst 19 Jahre alt, einer davon Jacob Schopf. Und den Vorsprung gab der Vierer nicht wieder her, siegte souverän vor den Slowaken und Spaniern. – Beim Siegesjubel ging Jacob das Paddel verloren. Macht nichts, schließlich hat er Gold gewonnen. Gratulation!

Siegerehrung K2 Men 1000m

Race - K2 Men 1000 m

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24.08.2018

Während Siegerehrungen sah man ab und zu den deutsche Vierer-Kajak im Hintergrund auf der Strecke. „Dadurch, dass wir keinen Vorlauf hatten, mussten wir ja irgendwie die Spannung halten, also sind wir Belastung gefahren”, berichtet Jacob Schopf vom Tag vor seinem Finale, das um 13.26 Uhr gestartet wird. „Sehr entspannt, werde um 8 Uhr aufstehen und es langsam angehen lassen.” Auch der Vierer wird auf Bahn 4 starten, wie Marcus heute.  Die Konkurrenz sei hochprofessionell. Im spanischen Boot werden auch die Silber-Gewinner aus dem Zweier-Kajak von heute sitzen. „Wir sind mit Abstand das jüngste Boot”, sagt Jacob. „Klar, wir wollen auch eine Medaille. Am wichtigsten ist aber, dass ich mit mir selbst vollkommen zufrieden bin, wenn ich sagen kann, dass ich alles geliefert habe, was ich bieten kann.”  Bitte Daumen drücken!

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24.08.2018

Nach 1.000 Metern in drei Minuten, 15 Sekunden und 797 Hundertsteln schob sich die Bugspitze des 2er Kajaks von Marcus Groß und Max Hoff über die Ziellinie. Schon drei Sekunden nach dem Start lagen Marcus und Max an der Spitze des Feldes. Dann holte bis 500 Meter das dänische Boot auf, aber schon nach 600 Metern übernahmen Marcus und Max wieder die Führung und lagen beim Finish eine halbe Bootslänge vor den Spaniern, gefolgt vom Boot aus Serbien. Als Marcus und Max aus dem Boot kletterten, umarmten sie sich und dankten sich gegenseitig für die Leistung. Dank auch an die Daumendrücker!
Das Gold-Rennen kann man sich auf https://www.facebook.com/Marcus.und.Jacob noch einmal ansehen.

24.08.2018

Vor dem Finale im Zweier-Kajak über 1.000 Meter heute um 16.44 Uhr deutscher Zeit kalkulierte Marcus Gross am Vormittag die Chancen auf einen Sieg: „Größter Gegner sind die Serben, sind auch die Olympia-Zweiten und Weltmeister 2017. Und dann noch Australien, Spanien, Slowakei. Irgendwie können die alle paddeln.” Ob bei Marcus Groß und Max Hoff noch etwas Luft nach oben sei? „Ja, ein bisschen mehr geht noch”, meint Marcus und wünscht sich wieder den mentalen Rückenwind der Daumendrücker.

23.08.2018

Voller Einsatz wird deutlich auf dem Foto von Ute Freise. Nach dem Rennen schrieb Marcus. „Die anderen wollten auch gewinnen und direkt weiter kommen. Aber gut so.”

23.08.2018

Das Vorlauf-Rennen noch einmal sehen auf https://youtu.be/YhuVXaR6Kcc von 10’20“ bis 17’35“

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23.08.2018

Gratulation!
Bestes Ergebnis aller Verläufe! Marcus Groß und Max Hoff direkt für das Finale qualifiziert.
Das Daumendrücken hat geholfen.

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22.08.2018

Wassertemperatur 25 Grad, Luft 24 Grad. Entspannung am Hotelpool in Figueira da Foz für Marcus am Abend vor dem Vorlauf. Jacob muss erst am Freitag antreten.

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22.08.2018

Vorbereitung auf den Vorlauf morgen im K2 über 1000 Meter um 09.51 Uhr (10.51 Uhr deutscher Zeit). Nördlich wurde entlang der Strecke ein etwa acht Meter hoher Zaun errichtet, der mit einem transparenten Stoff bespannt ist. Er soll die in Montemor berüchtigten Seitenwinde zumindest abmildern. „Wenn, dann wirkt das nur auf den Bahnen 1 bis 3”, meint Marcus Groß, „man müsste spätestens im Semifinale taktisch fahren”. Um auf die oberen Bahnen zu kommen, dürfte man nicht Erster werden. „Aber eigentlich möchte ich eine Medaille gewinnen, weil ich der Beste bin, nicht wegen taktischer Vorteile.”

22.08.2018

Mittagessen gibt es in einem großen Mannschaftszelt: Kartoffeln mit Fisch, Hähnchenkeule mit Nudeln, Salat, eine Suppe, „man findet immer was”, sagt Marcus, der meint, alle irgendwie schon mal gesehen zu haben, „einige Freunde dabei und eben auch Gegner, man grüßt sich.” – Auf YouTube gibt es  einen durchgehenden Stream unter Planet Canoe.
https://youtu.be/IO0fWQNhNyc

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22.08.2018

Von Figueira geht stündlich ein Busshuttle zum Wettkampfgelände in Montemor, Fahrzeit 30 Minuten. Gestern Abend waren auch die Boote der Deutschen Nationalmannschaft wohlbehalten eingetroffen. Am Vormittag erstes Training auf dem hinteren Teil des zwei Kilometer langen Wettkampfkanals, während auf den ersten 500 Metern die Parakanu-WM gepaddelt wird.

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21.08.2018

Um 07.00 Uhr noch einmal auf dem Wasser trainiert, 11.00 Uhr Abflug von Düsseldorf mit Zwischenstop in Frankfurt nach Porto. Von dort zwei Stunden mit dem Bus zum Hotel in Figueira da Foz, einem Badeort an der Atlantikküste, wo die Nationalmannschaft um 18.30 Uhr eintraf. „War schon mal hier”, berichtet Marcus Groß, „damals hatte ich Zimmer mit Meerblick. Dafür versprüht dieses Hotel jetzt den Charme der 80er Jahre, aber wir sind ja nur zum Schlafen hier.” Nach Flug und Bus ging Marcus erst mal Joggen, es war neblig und angenehm frisch. Zur Eröffnung der WM auf der Burg von Montemor hat es Marcus daher nicht geschafft.

20.08.2018 Reisevorbereitungen

Drei Waschmaschinen laufen rund um die Uhr. „Ja, das macht jeder selbst”, sagt Jacob Schopf, der gerade seinen Koffer packt. Morgen Mittag geht der Flieger nach Portugal, am Morgen wird es zum letzten Mal in Duisburg auf’s Wasser gehen. Am Sonntag wurden die Boote geputzt und poliert und dann auf einen Hänger aufgeladen, der heute in Richtung Portugal abgefahren ist. „Wir haben uns die Videos von der Vorbelastung angesehen, Schlagversatz kontrolliert, dann noch einen Stufentest über jeweils 250 Meter gefahren, nachdem jedes Mal die Laktate gemessen wurden”, berichtet Jacob. Jetzt heißt es, Ruhe bewahren: „Heute Abend wird Billard gespielt, wie immer.”

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18.08.2018 Rückblende

Heute vor zwei Jahren holte sich Marcus Groß zusammen mit Max Rendschmidt in Rio de Janeiro die erste Goldmedaille. Sie fuhren die 1000 Meter in der olympischen Rekordzeit von 3 Minuten, 10 Sekunden und 781 Hundertstel.

18.08.2018 Startliste veröffentlicht

Heute wurde in Montemor-o-Velho die Startliste der Rennkanu-WM veröffentlicht http://timetable.canoesprintportugal.com. Marcus tritt zuerst an am Donnerstag, 23.08. um 09.51 Uhr (Ortszeit) an. Wenn alle Daumen gedrückt sind, beginnen die Halbfinales am Freitag, 24.08 um 9.30 Uhr und im Finale sollte Marcus mit Rückenwind um 15.44 Uhr fahren. –  Jacob hat es etwas leichter: Da die Konkurrenz im 4er Kajak über 1000 Meter nicht so groß ist, gibt es am Samstag, 25.8. nur einen Lauf, der auch das Finale ist: um 13.26 Uhr.

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17.08.2018 Prognose gut

Marcus ist heute bei der Vorbelastung mit Max Hoff im 2er Kajak bei etwas Gegenwind eine gute Zeit gefahren. Nach Herausrechnen des Windwiderstandes wurden die 1.000 Meter in 3 Minuten 11 Sekunden gefahren. Das müsste für die Olympischen Spiele in Tokio ausreichen. „Und vielleicht können wir uns auch noch etwas steigern”, hofft Marcus, der nach der Vorbelastung Mittagsschlaf machte. In den nächsten Tagen wird Intensität trainiert, Ausdauer ist jetzt gegeben. Heute Abend ist Kino angesagt.

16.08.2018 Vorbelastung!

Klingt nicht schlimm, „bedeutet aber, sich richtig weh zu tun”, sagt Marcus Groß. Nach Belastungsfahrten mit kleineren Widerständen in der ersten Wochenhälfte steht für Donnerstag und Freitag Vorbelastung auf dem Trainingsplan des 2er und 4er Kajaks. Es werden harte Rennen gefahren. Danach soll in Ruhephasen die Superkompensation einsetzen: Bei beschleunigten Stoffwechselprozessen füllt der Körper seine Speicher über das Ausgangsniveau hinaus auf und lässt Muskeln wachsen.

15.08.2018 Freizeit beim Friseur

Heute hatte Jacob Schopf einen halben freien Tag. Die Folgen der Nationalmannschafts-Taufe (siehe 11.8. Die Taufe) wurden auf dem Friseurstuhl behoben. „Die beiden Friseurinnen waren sehr geschockt”, berichtet Jacob, so etwas hätten sie noch nie gesehen. Nach eineinhalb Stunden Haarebleichen und zweimaligen Färben im natürlichen Farbton sieht Jacob jetzt wieder aus wie auf den Fotos hier, die am vergangenen Freitag von Ute Freise in Duisburg geschossen wurden.

15.08.2018 Videos der WM-Teilnehmer

Duisburg Der Deutsche Kanu-Verband hat heute Videos der WM-Teilnehmer auf YouTube veröffentlicht. Zum Video von Jacob Schopf: https://youtu.be/seXpLYHpGZQ, Video mit Marcus Groß: https://youtu.be/fYPCiGMSxIM

14.08.2018 Trainingsalltag

Duisburg Um 08.00 Uhr geht es das erste Mal auf’s Wasser, um 18.00 Uhr ist die letzte Bahn gepaddelt worden. Der Morgen beginnt mit Blutabnahme. „Das kann schon eintönig sein”, sagt Marcus Groß. Zwei Tage lang wird das volle Trainingsprogramm durchgezogen, am dritten Tag nur das halbe Programm. „Wir waren auf der Pferderennbahn” berichtet Jacob Schopf, da könne man den Kopf frei bekommen von zuviel Paddeln. Es gibt noch einen Billardraum im Trainingszentrum, dann in der Nähe die „Seeterrasse”, wo man auch mal ein Bier trinken könne. - Und die Verpflegung? „Die liefert ein österreichischer Koch aus seinem Restaurant in der Nähe. Sehr gut! Als wir ankamen, bin ich sofort zu ihm hin und habe mir Kaiserschmarren bestellt”, sagt Marcus Groß.

13.08.2018 Synchronisation der Leistungsphasen

Marcus Groß startet zur WM im Zweier-Kajak  mit Partner Max Hoff aus Essen. Am Ende der ersten Trainingswoche beim Deutschen Kanuverband in Duisburg hatten die Trainer Stefan Ulm und Arnd Harnisch am Freitag sechs Sprints á 100 Meter auf das Programm des Zweiers gesetzt. „Nach dem vierten Mal waren wir alle,” berichtet Marcus. Ihnen steckte eine Woche in den Knochen, bei der sie zum Krafttraining mit Widerstand gefahren waren: Unter dem Boot werden Tennisbälle angebracht. Vom pfeilschnellen Gleiten über das Wasser kann dann keine Rede mehr sein. „Am Montag lief es aber wieder wie geschmiert”, freut sich Groß. Ziel ist  jetzt die  Synchronisation der Phasen von großer Anstrengung und Entspannung mit anschließender Leistungssteigerung mit den Startterminen in Portugal, wo die Nationalmannschaft am 21. August eintreffen wird.

11.08.2018 Die Taufe

Duisburg Am Samstag-Nachmittag mussten im Duisburger Trainingslager des Deutschen Kanuverbands die Neuaufnahmen in die Nationalmannschaft das Taufritual über sich ergehen lassen, neben drei neuen Kajak-Herren und -Damen auch Begleiter, Physiologen und Sportwissenschaftler. „Erst nach der Taufe ist man Mitglied im Team”, erklärte Marcus Groß, der aber nicht über Details reden wollte. Täufling Jacob Schopf meinte, er „habe gespürt, dass es einem nicht leicht gemacht werden soll”. Marcus Groß verriet nur soviel, dass Jacob jetzt vorn einen roten Haar-Schopf habe. Er selbst hätte nach seiner Taufe einen Schwarzen Punkt auf dem Kopf gehabt und eine schwarze Augenbraue. Betreuer, die neu ins Team kommen, könnten sich von der Taufe mit Getränken für alle freikaufen.

10.08.2018 Die wichtige Position Zwei

Duisburg Jacob Schopf wird im Vierer-Kajak über 1.000 Meter auf der wichtigen Position zwei fahren. Er gibt die Kommandos an die drei Kollegen, wann man anziehen muss und vor allem, wann der Endspurt angegangen werden soll. Überwacht wird das Training auf dem künstlichen Gewässer des Deutschen Kanuverbands in Duisburg von Sportwissenschaftlern: die Boote haben sie mit GPS ausgestattet, die aus der Vertikalen jederzeit die genaue Position darstellen können. Horizontal werden die Bootsbewegungen mit Video aufgezeichnet. Die Daten lassen Analysen der Kräfteverteilung im Boot zu, mit denen eine Strategie entwickelt wird, die Jacob auf Position Zwei in Kommandos umsetzen muss.